psychologische Betreuung
oft die letzte Rettung bei ernsten ProblemenPsychologische Betreuung ist bis heute für Menschen etwas, dass in nur sensible Gemüter ist, die mit dem eigenen Leben hadern und nicht über die nötige Durchsetzungskraft verfügen, die es braucht, um den eigenen Platz in der Welt zu behaupten. Die Wirklichkeit jedoch sieht längst nicht vollkommen aus. Schon im Kindesalter wird psychologische Betreuung zunehmend wichtiger. Dafür verantwortlich sind unterschiedliche Faktoren. Da wäre zum Beispiel, der stärker werdende Leistungsdruck, den schon junge Schüler und Schülerinnen verspüren, denn die Weichen für das berufliche Leben – so die Überzeugung vieler Eltern – können nicht früh genug gestellt werden. Immer wieder kommt es wegen des Lernstresses vom Kindergarten-Alter an zu Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, die in manchen Fällen kaum noch das Leben eines Kinder führen im entsprechenden Alter leben können, sondern in einem Alltag stecken, der von vorne bis hinten durchorganisiert ist.
Dass es die Eltern dabei hinsichtlich des späteren Lebens nur gut meinen, ändert nichts daran, dass Kinder meist weniger gut mit Stress umgehen können. Vor allem fällt es ihnen schwer, klar und deutlich nein zu sagen, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind. Gestiegen ist in den vergangenen Jahren insbesondere die Zahl der jungen Menschen, die bereits depressiven Verstimmungen oder einer waschechten Depression leben müssen. Oftmals, ohne überhaupt zu verstehen, was mit ihnen passiert und was in ihrem Kopf vor sich geht. Psychologen rechnen damit, dass diese Zahl der betroffenen Kinder auch in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Selbst wenn Eltern versuchen, Kinder vor Stress zu schützen, erleben die Kinder am eigenen Leibe mit, welche gesellschaftlichen Veränderungen sich schrittweise ergeben.
Psychologische Betreuung sollte keineswegs so verstanden werden, dass sie nur für diejenigen Hilfe bringen kann, die sich von ihrer Umwelt überfordert sehen. Vielmehr kann die Betreuung durch einen Psychologen gerade dann der richtige Ansatz sein, wenn erste Anzeichen beim Nachwuchs für eine mentale Überlastung – etwa in Form von Vergesslichkeit, leichter Reizbarkeit oder Zerstreutheit – zu erkennen sind. Vermitteln sollten Eltern ihren Kindern dabei, dass der Besuch bei einem Kinder- und Jugendpsychologen nichts mit Verrücktsein zu tun hat. Ganz im Gegenteil sollte man den Kinder klarmachen, dass die Psychologen sich wie alle anderen Ärzte um gesundheitliche Probleme kümmern und dass es gut ist, über persönliche Schwierigkeiten zu sprechen im Rahmen einer psychologischen Betreuung.